DL4KCJ-Antennen  


 SUCHE:
 

50.Große oder kleine Koppelloop?

                                                                                                                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Testloopaufbau mit gleich großer Koppelloop im Abstand von 25cm.

 Gewinn gegenüber der kleinen Koppelloop  11 dB ! Sie lesen richig:

 elf  dB !   Das hat mich selbst sehr überrascht. Das ist ein weiterer

großer Schritt, zur Verbesserung  der Konstruktion von e/m Loops! 

Fazit: Es lohnt sich immer, nachzudenken

und die Natur  zubefragen!

Nun sollte noch der Vergleich gemacht werden:Induktive zur kapazitiven

Koppelung einer e/m Loop!Mit einer gleich großen Koppelloop als die 

Loop selber, sind sich diese Loops gleich!  Mit den sehr häufig anzufindenen 

 e/m Loops mit  einer Koppelloop  von ca. einem fünftel des Durchmessers,

  sind mindestens um 6 dB schlechter als als die kapazitive Koppelung.

Weil hier die schädlichen Streuinduktivitäten nicht auftreten! Siehe weiter unten !

Der Test wurde bei 7 MHz  durchgeführt!Warum ist das so: Die kleine Koppel-

loop hat einen zu kleinen Koppelfaktor . Hier ein Text dazu," Funkschau" Arbeits

blätter C5/2 Helft:21/88

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus: Dr.Ing. F. Vilbig, Lehrbuch der HF-Technik ,1942  Seite 122...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus: Meinke- Gundlach, HF-Technik 1968.

Aus obigen Formeln ergibt sich für eine Loop ohne Koppelverluste:

Wenn die Koppelloop  ein 1/5 des Durchmessers der eigentlichen

Loop hat und sich im Zentrum dieser befindet ,beträgt der Koppelgrad

nur 44% . Eine Koppelloop mit dem Durchmesser der eigentlichen

Loop hat dagegen einen Koppelgrad von 100% ! Meist ist die Koppel-

loop am Rand der Loop angebracht,das bedeutet ,dass die Koppelung

kleiner als 40% ist.

Hier eine Faustformel dazu: (die den Verlust  in der Koppelloop nicht 

beinhaltet).Der max. Koppelfaktor ist 1 =100%

Setzt man in die Formel die Durchmesser der Loops im Meter ein,

so erhält man den Koppelfaktor:

k= die Wurzel aus D1 mal D2 .  z.B. Die Wurzel aus: 1 mal 0,2 =0,44,

entspricht 44 %.  D1=Loopdurchmesser/m,  D2=Koppelloopdurchmesser/m                         

                                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein weiterer Laborversuch mit einer von mir entwickelten "indugamma"

Match,die sich besonders bei meinen Richtloops gut bewährt hat.Siehe Kap.4

Es zeigte sich auch hier folgendes: diese hatte eine  Dämpfung gegenüber 

der großen Koppelloop /680mm Durchmesser  von 5,5 dB !  Leider funktioniert

die große Koppelloop nicht bei meinen Richtloops. Weil hier die Stromverteilung

bereits nicht mehr linear ist und die Phase auf dem großen Loopumpfang

bereits ca.180° hat. Die hier beschriebene Wirkungen ergeben sich nur

bei Loops von einem kleinerem Umfang als  einer 1/4 der Wellenlänge!

Ein weiterer Vergleichstest:

Loop mit großer Koppelloop wie oben , gegen Loop  mit Ferrit-Ringkern.

Der Ringkern ist ein hochwertiger von Siemens,Typ:20 K12, Frequenz-

bereich  3...40 MHz. Die Auskoppelwicklung hat 7 Wdg. Der Testauf-

bau war der, wie im Kap.47 über den Skineffekt benutzte (Foto 1) .

Testfrequenz  29,5 MHz.

Messergebnis: 

Mit dem Ringkern war die  Feldstärke 3dB geringer!

Also nochmals: Die kapazitive und die induktive mit

großer Koppelloop als diese Loop selber, bringen die

höchsten Feldstärken.

Hiermit ist wohl bewiesen: dass Loops mit einer kleinen

Koppelloop nicht optimal arbeiten! 

Die nenne ich :  Arme Magnetische Antennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachtrag

Weiter hat sich in der Praxis gezeigt, das man keine Symmetrierung

 benötigt ,wenn man keine galvanische Verbindung zwischen K.- Loop

 und neutralem Punkt der H.-Loop herstellt. Man braucht somit kein

Rigid-Kabel, sonder mindestens einen Leiterdurchmesser derK.-Loop

 von 10mm ( bis 100W) . 

Noch ein Bericht:  Beim Vergleich der Güten der jeweiligen Loopsist

die mit der großen induktiven Koppelloop um 32% schlechter als die

 mit kapazitiver Koppelung. Das ist eine pararelle zu den"Funkschau

 Arbeitsblatt "Ausführungen, siehe oben. Die Koppelloopliegt im Ersatz-

schaltbild in Serie mit der eigentlichen Loop.

Allerdings waren die Feldstärken gleich, wohl weil die Koppelloop mit strahlt.

3. Kommentar !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Kommentar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus: cq-DL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Loop hat mit einem 1mm Ag/Cu-Draht ein Q

bei 2m von 62,5.

Das Q stieg auf 84! Nach dem eine 15x1mm ,33 mm

D.Koppelloopstatt der 50mm D. eingebaut wurde.

Achtung! Eine M5 Poliamid-Gewinndeschraube wurd

bereits bei 5 W/FM zerstört.Läuft beim ersten  Test 

das SWR ständig weg,dann stimmt irgend  etwas nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der hier verwendeten großen K.-Loop beträg das

Q 82,5 ! Die Abmessungen: 160x80mm, dreiteilig zer-

legbar. Preis: der neuesten Ausführung bis 20 W/FM

 belastbar, 49,-€

Vereinfachte 2m - mag-Loop aus Alu. OM Würtz hatte 10mm x2 CU

verwendet.  Um auf ähnlich kleine Skineffektverluste zu kommen wurde

 hier das Alu doppelt so breit gewählt. Es wäre schon mit dem Faktor 1,4 

 genug gewesen. Durch dieser  Konstruktion wurde der Trimmer und die

zwei Lötstellen sowie der Trimmerschleifkontakt eingespart!  Gestreckte

Länge: 540mm ,Überlappung: 20mm.

Der errechnete Koppelfaktor bei OM Würtz's Loop beträgt hier 0,22=

22% wenn die Koppelloop im Zentrum währe! Das entspricht  einem

theoretischem Feldstärkeverlust von ca. 13 dB gegenüber einer Koppel-

loop mit gleichem Durchmesser als die Loop selber!

Einfache 2m- Singelloop aus RG 175 ( versilbertes Kabel, außen

Silikon isoliert. Die Abstimmkapazität bilden die überlappten

Kabelenden  in einem  Chemiewerkstoff-Würfel. U= 500+2x20mm .

Koppelloopumpfang  140mm , 1mm AG/Cu-Draht. ! Besser wäre: 

aus gleichem Kabel eine K.-Loop mit ca. 50mm D. Besonderheit:

Loop ohne Schraub- und Löststellen! Einstellung des SWR's durch 

schwenken der Koppelloop. Diese Ausführung vertrug ohne

Probleme 10 W/FM.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laboraufbau  einer  Loop mit großer Koppelschleife im 2m Band. 

In der Folge gehst um Messungen der Güten.  Es kann jetzt schon

mit geteilt werden das die Güten mit großer Koppeloop um ca 25%

besser ist.Material: RG174-Außenleiter versilbert.

Sehr  wichtig ist ein

1:1 Balun oder eine

Mantelwellensperre.

Im 2m Band sind Ferrite

schnell an ihrer Leistung-

grenze und erwärmen

sich schon bei ca.30 W-

FW!

 

 

Ein Testmodell :2m Doppelloop mit großer K-Loop! Gestreckte Länge:

690mm  aus RG214 ,damit es kein Wärmestau gibt, wurde der Schutz-

mantel entfernt.   Aber  gleiche Feldstärke als entsprechende Singel-

loop mit 500mm Umfang! Wichtig: Die K-loop muß die gleiche Wickel-

ichtung besitzen als die Loop! Wdg.-Distanz je 20mm auch die K-Loop.

Die gemessene 3 dB-Bandbreite beträgt: 2 MHz.Die SWR-1,5-Bandbreite 

beträgt 1MHz.  

Weite Daten die zu einer Berechnung nötig sind:

Induktivitäten: H-Loop 0,55µH  U=680mm ,K-Loop  0,25µH

 U=320mm. Eigenkapazität:2,2 pF, gem.Q=73,Xc=500 Ohm.

Hochfrequenzwiderstand  der versilberten Abschirmung des

RG214 beträgt bei 150MHz 0.2 Ohm/m.

Daraus ergeben sich folgende Rechengänge bei P=50Weff:

I=Wurzel aus:PxQ/Xc =50x73/500=2,7Ae/0,7=3,9As (Scheitelstrom).

U=Wurzel aus PxQxXc= 50x73x500=1350Ve/0,7=1930Vs(Scheite-

spannung).Die Spitze/Spitze-Spannung von rund 4000Vss, haben nur

Bedeutung an Verlust behafteten Isolatoren.Kapazitäten und Induktivi-

täten werden wegendes Schwingungsverhalten nur jeweils mit der

 positiven bzw. negativen Scheitelwerten belastet!

R/HF für O,68m= 0,14 Ohm. Der Wattverlust beträgt folglich:

 I²xR/HF=2,7²x0,14=1W das sind 2% ohne die geringen Verluste in

der K-Loop.Also werden ca.48,5 W/HF abgestrahlt. In der Praxis

 erwärmte sich bei einem 10 Min-50W/FM-Test die Loop nicht über

20° über die Raumtemperatur.

Diese Konstruktion ist besonders

Einfach und Wirkungsvoll!

Macht man eine Öko-Bilanz bzw.eine Wertanlayse, 

so schneidet diese Doppelloop in Eigenresonanz ,

gegen über einer GP bzw. Loop mit Drehkos sehr gut ab!

Wie es sich gezeigt hat ,kann man noch wirkungsvolle

Eigenresonanzloops selbst im 80m-Band bauen.

Für kleine portable Multi-Band-Loops hat sich die

PMLA 100 gut bewährt, weil ja die Eigenresonanz-

Loops Einband-Antennen sind! Eine induktive variable

Kopplung ist hier kaum möglich und sperrig .

Siehe: Kap.2

 

    DL4KCJ                Feb.2008        


Kommentar am 23.03.2008 21:24 Uhr von JO
Es könnte ja sein, dass mein Nachbar nicht mehr mitspielt... In diesem Fall käme für 160-40 m (eine) Mag-Loop-Lösung in Frage.. Welche aus Deinem Programm könntest Du empfehlen? Eine große, stabile Doppelschleife fände ich toll. Auf Grund fehlender theoretischer Kenntnisse kommt hr ein Eigenbau ldr nicht in Frage...(Anpassung...Drehko...sind für mich spanische Dörfer...
Frohe Ostern + 73
JO
Kommentar am 19.06.2008 15:53 Uhr von Enrico DO3ASE
Ja, da kann ich ja bestimmt noch was aus meiner Mag-Loop für 160-80m rausholen. Teste seid Februar 08 meine MagLoop von 1,6m im Durchmesser und 2 Wng.
Geht bis jetzt sehr gut. Werde bestimmt mal berichten was nach deiner Methode sich ändert. Schlechter kann´s ja nicht werden. Gruss Enrico www.DO3ASE.de
Kommentar am 21.07.2009 07:35 Uhr von fred
ich gratuliere zu den hochinteressanten beiträgen, welche ich mit begeisterung gelesen habe. da ich in einen hochhaus im 6. stock wohne, computer, fernseh und sonstigen elektrosmok verseucht bin, baute ich mir vor jahren eine loop zum kurzwellen empfang. durchmesser der loop 100cm. abstimmung für das 80, 40, 20 und 15m band mittels dreko mit motorantrieb(selbst gebaut). auch die empfangsrichtung wird mittels drehteller mit motor einstellt(störpegelminimum). mein empfang ist dadurch weitgehend störungsfrei. störpegel mit meinem auf dem balkon montierten 11m langdraht S7-9, mit der loop S1-2. es kommen stationen, die bei der langdraht überhaupt nicht zu hören waren. soweit die situation. nun meine frage als nicht antennenspezialist: wie weit ist die koppelschleife für den reinen empfang maßgeblich? gibt es richtlinien für die koppelschleife bez. durchmesser usw. meine koppelschleife hat einen durchmesser von 25cm, 1/4 der loop. in anlehnung von ihrem artikel 43(leerlaufênde loop) habe ich einen impentanzwandler mit einem vhf fet an das heiße ende der koppelung vorgeschaltet, und am source das rg213 kabel zum empänger(Drake R8). der rauschpegel ist um eine halbe S-stufe höher, doch der empfang wesentlich besser. schwache stationen vorher mit S2 empfangen, kommen jetzt mit 2-3 S-Stufen besser an. eine gute idee mit dem fet. ich werde weitere versuche in der richtung machen und wenn es gestattet ist, darüber berichten. der rainer(OE6AI) aus liezen(österreich), mein Nachbar, kämpft auch fürchterlich mit störnebel. wir werden es auch mal mit einer loop versuchen. momentan bin ich dabei mit einer hinzuschaltbaren serien induktivität die loop auf 160m abzustimmen. die jetzige für 160m hat 6 windungen normales weiches kupferrohr 8mm durchmesser wie die andere. die abstimmung und koppelung wie geschildert. lästig ist halt die ewige umsteckerei.<br />
ich hoffe noch auf viele interessante beiträge.<br />
vy 73, fred

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