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47: Der Skineffekt in der Antennentechnik.

      

      Definition:  Als Skyneffekt bezeichnet man die bei hohen Frequenzen durch innere Selbstinduktion in einem Leiter eintretende Verdrängung des Stromes aus der Mitte an die Oberfläche, auch Hauteffekt genant.

Dadurch ist der ohmsche Gleichstromwiderstand eines Leiters (proprtional dem Querschnitt )nicht indentisch mit seinem ohmschen Wirkwiderstand für einen hochfrequenten Wechselstrom (proportional dem Umpfang).

Bei Hochfrequenzen werden deshalb dünnwandige Rohre und und Litzen aus vielen einzelnen isolierten Drähten verwendet.

Abschrift aus: Handbuch für Hochfrequenztechnik 1957 Band  V Fachwörterbuch. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die untere Linie bezieht sich auf Silber! Der Pfeil oben bei

MHz. zeigt in die verkehrte Richtung!

 

Hier ein Diagramm zur schnellen Übersicht der Eindringtiefe.

Kopie aus dem Taschenbuch für Hochfrequenztechnik v.

Prof.H.Meinke und Prof. F.W.Gundlach (1968)Seite 9 Abb.3.3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Diagramm ist eine hohe Stromdichte von ca 4 A/mm²

und ein versilberter Leiter die Grundlage.

Günstiger ist etwa der Querschnitt   x1,4 .

Außerdem muss auch hier der Strom in Iss verwendet werden!

Es wird zur Zeit diskutiert ob man den Strom nicht richtigerweise in "effektiv Strom" in obige Formel eingibt. Eine Nachsprüfung ergibt dann für 1,8 MHz einen kleineren Durchmesser als für Gleichstrom. Folgende Analogie macht das deutlich: Bei einer Brücke muß auch die max. Belastung zu Grunde gelegt werden und nicht eine "effektive" Belastung. Sonst würde schon der erstes schwere Panzer auf der Brücke ,diese zum brechen bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wird ein Dipol in der dritten Oberwelle erregt,haben wir dann drei Verlustlängen und 1,7 mal höhere Verluste,durch die drei mal höhere Betriebsfrequenz!

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wie sich herausgestelt hat, ist diese Schaltung auch gut zum testen von Ferrit-Ringkernen! Man hängt  den zu testenden Ferrit-Ring in die Loop wie hier den Strommess-Ferritring und misst  die Güte und vergleicht die Güte mit der ohne Ferritring. Da gabs Ringe die brachten es nur auf ein Q von 4! Ohne Ferritring waren  es 150!

Weitere Test folgen!

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto 1

Das Foto zeigt den Testaufbau zur Bestimmung 

der Verluste von Drähten unter HF-Strom / pro Meter !

Unten an der Loop ist der Thermofühler und der HF-Stromwandler

an neutraler Stelle angebracht, Vor dem Einbau eines Drahtes wird der

ohmsche Wiederstand an einem Hochstromnetzteil ermittelt.

Der HF-Verlustwiederstand /m braucht man zur Ermittlung

der Verluste auf einem z.B. KW.Dipol! Siehe oben!

Mehr über den Skineffekt und die Gütes von Loops

finden Sie im Kap. 50!

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                                                                                        Nov.2007  DL4KCJ